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Individualisierte Medizin – der nächste Schritt!

2. Dezember 2021|Allgemein|

Liebe Patientinnen und Patienten,

lange Jahre war ich auf der Suche nach einem Partner für DNA Analysen, die einfach anzuwenden und medizinisch sinnvoll nutzbar sind. Es freut mich daher sehr mit der Firma tellmeGen eine Kooperationsvereinbarung schliessen zu können.
Wir bieten ab jetzt die DNA Test Kits in unserer Praxis an.

Was ist individualisierte Medizin?
Unsere Eigenschaften sind in unserer DNA gespeichert, nahezu alle Faktoren des täglichen Lebens. Welches persönliche Risiko trage ich für Hypercholesterinämie? Wieviel Vitamin B12 braucht mein Körper? Profitiere ich von einer Eisengabe? Aber nicht nur das, sondern auch die individuelle Verträglichkeit von aktuell schon mehr als 150 gängigen Medikamenten, Abstammung, genetische Verwandtschaft, Neigung zu speziellen Erkrankungen, all das bietet der aktuell bereits verfügbare DNA Test. Einfach aus dem Speichel und mit einem lebenslangen „Update“ für alle neuen genetischen Zusammenhänge.
Warum ist das der nächste Schritt in der Medizin?
Während Jahrhunderte lang „Eminenz basierte“ Medizin praktiziert wurde, d.h. das Wissen oder Nichtwissen des Einzelnen entschied über den Behandlungserfolg, etablierte sich in den letzten Jahrzehnten die „Evidenz basierte“ Medizin. Hier wird mittels multizentrischer, randomisierter, doppelverblindeter Studien nach der wissenschaftlichen Evidenz für eine Behandlungsmethode gesucht. Das ist schon wesentlich besser als die Ausrichtung an Erfahrungen Einzelner, birgt aber zwei wesentliche Nachtteile. Erstens: Studien sind mittlerweile sehr teuer! Um ein relevantes und gut zu veröffentlichendes Ergebnis zu erhalten sind schnell 20-40 Millionen Euro nötig. Geld das aktuell nur von der Pharmaindustrie und einigen wenigen staatlichen Institutionen kommen kann. Relevante Versorgungsforschung findet nach wie vor nur theoretisch statt. Heisst: für unglaublich viele Behandlungsverfahren gibt es schlicht keine Evidenz. Zweitens: aus meiner Sicht noch viel wichtiger: Evidenz gibt es nur für bestimmt Gruppen von Menschen, die zwar nach verschiedenen bekannten Risikofaktoren randomisiert werden, es bleibt jedoch immer eine Gruppe von Menschen mit einer sehr unterschiedlichen Ausstattung an individuellen Einzelmerkmalen. Diese Fehlerquelle ist der Methode immanent und limitiert damit die Anwendung der Ergebnisse auf jeden Einzelnen erheblich.
Wie wäre nun ein Ansatz eine Behandlungsmethode anhand Ihrer individuellen genetischen Merkmale anzupassen?
Es gibt hierzu noch sehr wenig Forschung, da die Methode sehr jung ist. Im Jahr 2000 kostete die Sequenzierung der genetischen Informationen eines einzelnen Menschen noch eine Milliarde Euro, dauerte 18 Monate und war nur durch vereinte Anstrengungen von Laboren auf der ganzen Welt zu leisten.
Heute dauert es etwa eine Woche und kostet aktuell 150 €.
Damit ist jetzt die Chance gegeben den nächsten Schritt zu gehen. Medizin anhand individueller Merkmale.
Sie erhalten bei uns das „advanced“ DNA Testkit zum gleichen Preis wie im Internet. Ihre Vorteile: Einweisung in die Methode und eine kostenlose Beratung zur Interpretation sowie dauerhafte Nutzung ihrer persönlichen Daten bei der Behandlungsplanung – wenn Sie sich dafür entscheiden.
Demnächst folgt ein Artikel zur Funktion und Anwendungsmöglichkeiten der Daten.

Herzliche Grüße
Stefan Höhne

Kardiovaskuläres 5 Jahres Risiko verdoppelt sich durch m-RNA Impfung

30. November 2021|Allgemein|

https://www.ahajournals.org/doi/10.1161/circ.144.suppl_1.10712

Dieser im Internet frei zugängliche Artikel erschien bereits vor einigen Wochen in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift „Circulation“. Diese Fachzeitschrift ist keine geringere als das „Hausblatt“ der US-amerikanischen kardiologischen Fachgesellschaft (American Heart Association (AHA).
Gerade weil wir in unseren Praxen viel geimpft haben und von allen Politikern und Medienvertretern, sowie unseren eigenen Ärztekammern und KVen aufgefordert werden noch mehr zu impfen, gehört es für mich zur ärztlichen Sorgfalt, auch über mögliche Risiken zu informieren.
Leider finden sich wenig bis gar keine kritischen Informationen zu möglichen Komplikationen in den von den meisten Menschen genutzten Medien. Das stärkt aus meiner Sicht weder das Vertrauen in die Medien noch in die Impfkampagne.
Zudem verstehen viele Menschen die Sprache in den Fachzeitschriften nicht und können sich somit auch nicht selbst informieren. Hier wäre eigentlich die Aufgabe eines kritischen Journalismus angesiedelt.
Die zitierte Studie sagt etwas zu möglichen mittelfristigen Folgen einer m-RNA covid 19 Impfung. Dies ist ein früher Stand, weil noch keine 5 Jahre vergangen sind. Auch ist die Anzahl der Untersuchten recht gering und sicher gibt es auch an dem eingesetzten Testverfahren mögliche Schwächen, dennoch sind die Ergebnisse so drastisch, dass definitiv eine weitere wissenschaftliche Untersuchung dieser Hypothese angezeigt ist. Was sind nun die Ergebnisse? Ich versuche diese verständlich darzustellen, dabei geht naturgemäß einige wissenschaftliche Exaktheit verloren, ich bitte mir dies nachzusehen:
Eine kardiologische Forschergruppe nutzt einen wissenschaftlich validierten Biomarkertest, der die Entzündungsaktivität des Endothels (die Auskleidung aller Blutgefäße des menschlichen Körpers) mißt und daraus einen Score berechnet, der die Wahrscheinlichkeit eines akuten Koronarereignis (ACS), also eines Herzinfarktes, in den nächsten 5 Jahren berechnet. Obgleich die Entzündungshypothese in der Wissenschaft nicht unumstritten ist, zeichnet sich in den letzten Jahren ein gewissen Konsens für diesen Ansatz ab. Der Test ist wissenschaftlich validiert. Die Kollegen untersuchten 566 Patientinnen und Patienten von 28-97 Jahren. Sie messen den Score seit 8 Jahren alle 3-6 Monate. 2-10 Wochen nach der zweiten Dosis der m-RNA Impfung (Moderna oder Pfizer) verdoppelten sich die gemessenen inflammatorischen Zytokine. Dieser Effekt hielt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung für 2,5 Monate an. Der darauf basierende PLUS Score Wert von 11% verdoppelte sich auf 25%. Das heisst konkret: das Risiko in den nächsten 5 Jahren an einem Herzinfarkt zu erkranken, stieg in der untersuchten Gruppe von 11 auf 25 %.
Da die mit Abstand meisten Todesfälle in Deutschland an Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems entstehen, finde ich persönlich diese Zahlen – bei allen methodischen Unschärfen der Studie – alarmierend.
Dies ist kein Appell weniger -speziell in der Covid19 gefährdeten Gruppe der über 60 Jährigen- zu impfen. Wir selbst bieten Booster Impfungen an. Allerdings fordere ich die politische Führung dieses Landes auf, endlich auch die möglichen Folgen dieser neuen Impfverfahren wissenschaftlich zu erfassen. Wir als niedergelassene Ärztinnen und Ärzte stehen hier gern zur Verfügung, um diese Daten zu erheben. Legen Sie endlich eine wissenschaftliche Begleitforschung der m-RNA Impfung auf, die den Umständen der Einführung einer neuen biomedizinischen Methode gerecht wird!
Nicht das alle später sagen: „hätten wir das mal vorher gewusst“.

Und noch ein weiterer Appell an die Politik:
Lassen Sie endlich Antigen basierte Impfstoffe in Europa zu!
Novavaxx hat vergleichbare Wirksamkeitsdaten wie m-RNA oder Vektorimpfstoffe, kostet aber nur einen Bruchteil dieser Impfstoffe. Ist er deshalb nicht in der EU oder den USA zugelassen? Zwei chinesische und ein indischer Antigen basierter Impfstoff sind bereits WHO zugelassen, alle Impfstoffe sind jeweils mehr als 100 Millionen mal verimpft worden. Warum haben diese Impfstoffe immer noch keine EMA Zulassung? Sind die Lager noch zu voll mit teuer eingekauftem Biontech oder Moderna? Geht es wirklich immer nur ums Geld und Profite? Oder wollen wir wirklich allen Menschen ein Impfangebot machen?

EMA erteilt Zulassung für covid 19 „Booster“ Impfung

25. Oktober 2021|Allgemein|

Liebe Patientinnen und Patienten,

aufgrund der vorliegenden Daten (aus Studien aus Israel) hat die Europäische Arzneimittel Kommission (EMA) die Zulassung für Biontech „Corminaty“ erweitert. Alle mit Biontech 2x geimpften Personen über 18 deren letzte Impfung länger als 6 Monate zurück liegt, können eine dritte Corminaty Impfung erhalten. Es seien ein Monat nach dritter Impfung mehr relevante Antikörper zu messen gewesen, als nach 2. Impfung, zudem sei die Schutzwirkung laut einer NEJM Studie nach 3. Impfung wieder bei 95,6 %.

Nicht beantwortet weiterhin:
– Risiken?
– Nebenwirkungen?
– Dauer der Schutzwirkung?
– Konzepte zur Impfauffrischung bei mit Moderna, Astra oder J&J vorgeimpften Patientinnen und Patienten?
– Sinnhaftigkeit einer Auffrischung für Personen unter 60 Jahren ohne Immunschwächekrankheit oder -suppression.

Über all diese Fragen kann und sollte sich jeder selbst aktiv informieren und eine bewusste Entscheidung treffen.

Unsere Empfehlung nach wie vor:
Dritte Covid19 Schutzimpfung für Personen über 60 Jahre deren letzte Impfung 6 Monate zurück liegt.

Gemäß der Zulassung können jedoch auch jüngere Menschen geimpft werden.

Ihr Praxisteam

Zukunft der hausärztlichen Versorgung?

15. September 2021|Allgemein|

Liebe Patientinnen und Patienten,

aus aktuellem Anlass heute einige Gedanken zum Thema Erhalt der hausärztlichen Versorgung.

Im Brandenburg versorgten Hausärztinnen und Hausärzte 90 % der Patienten mit Covid 19. 4/5 aller Impfungen fanden in unseren Praxen -trotz Milliarden € für die Impfzentren- statt.
80% aller Behandlungsanlässe im Gesundheitswesen werden in der hausärztlichen Versorgung gelöst. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass Hausärztinnen und Hausärzte das Herz des Gesundheitssystems sind! Leider werden seit mehr als 15 Jahren ausschließlich die Krankenhäuser und die zuletzt auch die Gebietsärzte mit ordentlichen Zuwächsen in der Vergütung bedacht. Unser Berufsstand wurde um 15 % hinter der Inflation und der allgemeinen Einkommenssteigerung abgehängt.
Während noch vor 10-15 Jahren die Hälfte des Umsatzes einer Hausarztpraxis Gewinn vor Steuer war, so ist es heute noch ein Viertel. Gleichzeitig vervielfachten sich die Aufgaben: durch das DRG System und die kürzeren Liegezeiten im Krankenhaus -> Verlagerung von Leistungen in die Hausarztpraxis. Kein Termin beim Gebietsarzt -> Leistungsverlagerung zum Hausarzt. Pflegehilfsmittel, Hauskrankenpflege, Anträge -> ausschließlich beim Hausarzt! Im Schnitt werden wir 4,8 x / Quartal für jeden Patienten tätig. Verordnungen, Hauskrankenpflege, Nachbereitung Krankenhausaufenthalte? Machen wir alles umsonst. EKG, Blutabnahmen? Umsonst.

Schön, dass allen alles in unserem Gesundheitssystem zur Verfügung steht. Schade, dass es unserer Gesellschaft so wenig wert ist. Das gilt für alle Berufsgruppen die verantwortlich am Menschen arbeiten.

Wir sind am absoluten Limit unserer Leistungsfähigkeit!
Das heißt konkret: mit den immer geringer werdenden Erträgen beschäftigen wir bereits die maximal mögliche Anzahl an Mitarbeiterinnen. Damit das Hamsterrad weiter laufen kann, benötigen wir Ihre Unterstützung! Denn wir sind einige der wenigen, die überhaupt zukünftig noch versorgen werden können!
30 % der Hausärzte in Brandenburg werden in den nächsten 5 Jahren ihre Tätigkeit beenden! Nachfolger sind bei weitem nicht in annähernd ausreichender Zahl vorhanden. Dazu kommt der demographische Wandel, mehr Alte, mehr chronisch kranke Menschen, weniger Junge und Gesunde. Gegen diese absolut realistische Versorgungsnotlage, ist die Klimaveränderung in den nächsten 5 Jahren ein Kindergeburtstag! Hören Sie etwas vom Versorgungsnotstand in den Medien? Gibt es eine Greta, die „Fridays für Versorgung“ organisiert? Fragen Sie sich gern einmal selbst, von welchem Problem sie eher betroffen sein werden?

Wir können dem Versorgungsnotstand nur durch gemeinsame Anstrengungen entgegentreten. Dafür brauchen wir Ihre Mithilfe;

1. Organisation: benutzen Sie bitte unsere telefonischen Bestellmöglichkeiten für Rezepte, ebenso die Terminvergabe.

2. Solidarität: fassen Sie sich im Interesse aller Patientinnen und Patienten bitte kurz! Wir können nicht bei einem Termin alle Probleme lösen. Es ist verständlich, dass es praktisch wäre, allerdings planen wir unsere Zeit und können nicht immer Termine ausdehnen. Wenn es medizinisch notwendig ist, machen wir das natürlich, sonst brauchen wir aber immer einen Folgetermin.

3. Beteiligung: binden Sie gern die Kollegen Gebietsärzte in Ihre Versorgung ein. Auch diese Ärztinnen und Ärzte erhalten eine Vergütung für Ihre Behandlung und haben dafür eine entsprechende Leistung zu erbringen. Nur wenn Sie diese dort auch einfordern und sich nicht auf „das macht der Hausarzt“ vertrösten lassen, können wir Sie weiter versorgen. Die ständige Verlagerung weiterer Leistungen für Rheumatologen, Nephrologen, Orthopäden, Onkologen etc muss ein Ende haben. Jeder hat seinen Anteil zu leisten.

4. Verständnis: Alle Leistungen im Gesundheitswesen sind limitiert und budgetiert! Das heisst, egal was der nette Krankenkassenmitarbeiter Ihnen sagt, Ihnen steht nur das zu, was im SGB V oder im Heilmittelkatalog steht. Punkt. Keine Ausnahme. Wir müssen uns leider auch mit diesem leidigen Thema beschäftigen, da wir uns als Vertragsärzte verpflichtet haben, diese Verordnungsrichtlinien strikt einzuhalten. Tun wir das nicht, wird uns das Honorar bis zu drei Jahre (!) rückwirkend gekürzt. Wir haften für Heilmittel, Hilfsmittel, Transportscheine, Einweisungen, uvm, persönlich mit Haus und Hof. Deshalb ist es mit Nichten so, dass wir Ihnen etwas nicht gönnen, wenn wir Verordnungen prüfen oder limitieren oder ablehnen müssen. Wir haben nur keine Lust, diese für Sie zu bezahlen, da Ihre Krankenkasse dies aufgrund der einen oder anderen Richtlinie nicht tut.
Deshalb hilft es uns, wenn sie nicht mit uns, sondern mit Ihrer Krankenkasse diskutieren! Und lassen Sie sich nicht mit einer mündlichen Zusage abspeisen. Nur Schriftliches zählt! Dann können wir auch gern eigentlich Unmögliches möglich machen. Für alle Diskussionen über Verordnungen sind unsere Mitarbeiterinnen die falschen Ansprechpartner. Sie versuchen alles Mögliche umzusetzen und handeln ausschließlich nach den Anweisungen der Praxisleitung. Schonen Sie die Nerven unserer Mitarbeiterinnen, in dem Sie die Diskussionen dort führen, wo sie notwendig sind: bei den Krankenkassen!

5. Respekt! Der wichtigste Punkt von allen! Die Menschen, die vor Ihnen stehen, sind keine Maschinen! Sie haben selbst Familien und eigene Probleme, dennoch habe ich persönlich nie Menschen erlebt, die fürsorglicher und emphatischer mit Ihren Anliegen trotz maximaler Stressbelastung umgehen. Das verdient jeden Respekt. Behandeln Sie unserer Mitarbeiterinnen so, wie sie selbst behandelt werden möchten.
Ich habe persönlich die Anweisung gegeben, dass Patientinnen und Patienten, die nicht ein Mindestmaß an Anstand und Respekt im Umgang mit unseren Mitarbeiterinnen zeigen, sofort Ihre Behandlungsunterlagen erhalten und sich eine andere Hausarztpraxis suchen können.
Noch vor fünf Jahren hätte ich nicht gedacht, einmal solche Zeilen schreiben zu müssen, aber nicht nur Rettungskräften und Polizei wird von einigen Mitmenschen kein Respekt mehr entgegen gebracht, auch in unserer Praxis nehmen die Übergriffe zu.
Ich werde hier konsequent eine Null-Toleranz-Politik durchführen! Jeder hat einmal einen schlechten Tag, aber Alles hat seine Grenzen und wer sich nicht im Zaum hat und meint bei uns am Tresen seine Wut und seinen Frust ablassen zu müssen, kann sich gleich auf die Suche nach einem neuen Hausarzt machen – und das wird nicht leichter in den nächsten Jahren.

Ich denke, wenn wir alle miteinander offen, freundlich, solidarisch und respektvoll umgehen, werden wir noch viele Jahre erfolgreich weiter für die medizinische Versorgung aller in der Region da sein können. Es braucht aber die tägliche gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten! Es ist kein Selbstläufer!

Ihre Praxisleitung

MFA in Vollzeit ggf. Teilzeit am Standort Wandlitz gesucht

5. August 2021|Allgemein|

Stellenangebot:

Wir suchen zum 01.10.2021 ggf. früher eine MFA (m/w) in Voll- oder Teilzeit (mindestens 25 Stunden/Woche) am Standort Wandlitz.
Wir wollen unser Behandlungsangebot in der Gemeinde Wandlitz ausbauen und suchen Sie zur Verstärkung unseres Teams.
Sie sind MFA und haben idealerweise Berufserfahrung, vielleicht sogar in der Allgemeinmedizin/Inneren Medizin? DMP Schulungsqualifikationen, NÄPA, Agnes, Verah etc. nicht von Nachteil, aber keine Bedingung. Sie sind kommunikativ, teamfähig, belastbar und sind offen für Weiterentwicklung?
Wir bieten eine gut strukturierte, moderne, primärärztliche Allgemeinmedizin in einem tollen Team mit vernünftigen Arbeitsbedingungen.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung gern per e-mail: praxis.hoehne@gmail.com oder per Post.

Covid 19 Impfungen

12. Juni 2021|Allgemein|

Liebe Patientinnen und Patienten,

wir werden weiterhin die sehr erfolgreiche Kooperation mit der Gemeinde Wandlitz fortsetzen und dort Samstags (alle 14 Tage) Erst- und Zweitimpfungen (Biontech) für beide Standorte durchführen. In den Praxen werden wir, so vorhanden, ausschließlich Johnson und Johnson Impfstoff für Impfungen anbieten können.
Sie können unter www.wandlitz.de einen Termin online vereinbaren.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir -unabhängig von bestehenden oder kommenden Zulassungen- keine Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren impfen, da uns die Risiko/Nutzen Abwägung der Impfung in dieser Altersgruppe mit den vorhandenen Impfstoffen anhand der aktuellen wissenschaftlichen Informationen nicht ethisch vertretbar erscheint.

Update (05.08.21): wie Prof. Makary von der John Hopkins Medical school, Baltimore, USA in seiner Arbeit: „Makary, M.: The flimsy evidence behind the CDCs push to vaccinate children. WSJ July 19,1–4; 2021“ zeigt, ist das Risiko für gesunde Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren an Covid 19 zu versterben:
– geringer als an einer saisonalen Grippe zu versterben
– geringer als bei einem Autounfall oder beim Schwimmen zu versterben und
– geringer als durch einen Blitzschlag zu sterben.
Covid 19 ist keine Kinderkrankheit! Zum Vergleich: bei Masern liegt die Komplikationsrate bei 1:30.000 Kinder, das ist eine Kinderkrankheit, gegen die natürlich selbstverständlich geimpft werden sollte.
Die Wahrscheinlichkeit eine Herzmuskelentzündung durch die Impfung zu erleiden ist deutlich höher. Aktuell sind zwar noch keine schweren Verläufe der Herzmuskelentzündung beschrieben, allerdings gibt es auch noch keinerlei Erkenntnisse über die möglichen Langzeitfolgen.

Wer sein gesundes Kind unter 18 dennoch gern gegen Covid 19 impfen lassen möchte, findet sicher unkritische Kollegen, die dies gern tun werden.

Update: Erster Sicherheitsbericht des Paul Ehrlich Instituts (PEI) über die Impfnebenwirkung bei Kindern liegt vor: (Kommentierung zitiert aus RT.de vom 23.08.) nachzulesen beim PEI:
„Schon 113 schwere Reaktionen und ein Todesfall bei Jugendlichen
Impfempfehlung für Kinder: Offenbar mehr politisch als medizinisch motiviert
Ein besonderes Augenmerk muss nun auch den Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren gelten. In der vergangenen Woche schwenkte die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) plötzlich um: Nachdem sie wochenlang dem politischen Druck widerstanden und Impfungen für diese Altersgruppe wegen mangelnden Nutzens und eines zu hohen Risikos abgelehnt hatte, beruft sie sich nun auf eine geänderte Datenlage vor allem aus den USA und Modellierungen mit der ansteckenderen Delta-Variante. An vielen Schulen versuchen inzwischen Impfteams, schon Zwölfjährige zur Spritze zu überreden.

Doch die Besorgnis vieler Eltern erscheint auch nach den ersten Daten für Deutschland nicht unbegründet. Laut dem jüngsten Wochenbericht des RKI betrug der Anteil der doppelt Geimpften in der Altersgruppe zwölf bis 17 Jahre Mitte August etwa 1,5 Prozent. Das heißt: Von knapp vier Millionen Jugendlichen dieses Alters waren höchstens 60.000 zweimal geimpft, bis zum 31. Juli, dem letzten Stichtag für die Erfassung von Nebenwirkungen, waren es vermutlich noch viel weniger.

Bis dahin registrierte das PEI insgesamt 731 gemeldete mutmaßliche Impfnebenwirkungen bei den Zwölf- bis 17-Jährigen, darunter 116 schwerwiegende. Zu Letzteren gehören 24 Herzmuskelentzündungen, 22 bei Jungen und zwei bei Mädchen. Alle mussten in einer Klinik behandelt werden. Zudem erlitten sieben Mädchen einen anaphylaktischen Schock, der unbehandelt rasch zum Tode führen kann. Weiterhin erlitten drei Jungen und drei Mädchen Krampfanfälle und vier Mädchen eine Thrombose, von denen eine zu einer Lungenembolie führte. Ein 15-jähriger Junge starb demnach zwei Tage nach der Impfung; laut PEI war er vorerkrankt.

Würden also alle Zwölf- bis 17-Jährigen in der Bundesrepublik in den nächsten Wochen durchgeimpft, käme man am Ende – die vorhandenen Meldedaten hochgerechnet – auf bis zu etwa 1.500 junge Menschen mit Myokarditis (Herzmuskelentzündung), die immer schwerwiegend ist. Bis zu 450 Jugendliche könnten einen anaphylaktischen Schock erleiden. Zu erwarten wären zudem bis zu 400 Jugendliche mit Krampfanfällen, bis zu 260 Zwölf- bis 17-Jährige, die eine Thrombose erleiden – und bis zu 65 Todesfälle in dieser Altersgruppe. Seltenere Nebenwirkungen sind hierbei noch ausgeklammert. Und es ist, aller Voraussicht nach, nur eine Frage der Zeit, bis die Impfstoffe für noch jüngere Kinder bedingt zugelassen werden und der Druck auch auf sie steigt.“
Gleichzeitig liegt das Risiko schwer an Covid 19 zu erkranken bzw. auf eine Intensivstation zu müssen für gesunde Kinder und Jugendliche bei nahe Null (s.o.)

——- Update 04.09.21 ——-
Britische Impfkommission (JCVI) rät von genereller Impfung 12-15 Jähriger ab! Zur Begründung hieß es, die gesundheitlichen Vorteile einer Covid 19 Impfung seien in der Altersgruppe marginal, die Langzeitfolgen dagegen nicht abzuschätzen. Eigentlich der gleiche Tenor den die STIKO in Deutschland ebenfalls lange vertreten hat, bis sie vor dem politischen Druck umgefallen ist. In anderen europäischen Ländern scheint die Unabhängigkeit der Wissenschaft noch zu bestehen.

„Die Überlebensrate bei Covid-19 von Kindern unter 18 Jahren beträgt ohne medikamentöse Behandlung 99,9998%
Quelle: Centers for Disease Control and Prevention (CDC)“

Update 12.09.21

Am 11.09.21 berichtete der britische „The Guardian“ von einer Studie von
Dr. Tracy Høeg et al im Preprint (noch ohne Review):
Untersucht wurden die Impfungen bei Kindern und Jugendlichen in den USA in den ersten 6 Monaten 2021. Ergebnis: Das Risiko für gesunde männliche Kinder 12-15 für eine Herzmuskelentzündung nach Biontech Impfung liegt bei 162,2 pro 1 Million Geimpfte! Damit ist die Wahrscheinlichkeit einer solchen Impfkomplikation, die in 86% der Fälle im Krankenhaus behandelt werden muss, 4-6 x höher in dieser Gruppe, als die Wahrscheinlichkeit wegen Covid-19 in den nächsten 120 Tagen ins Krankenhaus zu kommen. Fazit: insbesondere bei 12-15 Jährigen Jungen steht der Impfschaden in keinerlei akzeptablem Verhältnis zum Nutzen. Bei älteren Jungen ebenfalls nicht (2-4x häufiger Impfschaden als Nutzen), bei Mädchen ist zumindest die Herzmuskelentzündung mit 13 auf 1 Mio Impfungen geringer auftretend.
Das diese Studie erst jetzt publiziert wird, obwohl schon flächendeckend mit einem Impfstoff, der nach wie vor nur eine Notfallzulassung hat, ein „Impfangebot“ gemacht wird, muss jeden Mediziner aufrütteln, nicht mehr alles zu glauben und alles zu machen, von dem die Politik meint, es sei gut. Wir sollten unserer Verantwortung gerecht werden, wieder ausschließlich nach medizinisch wissenschaftlicher Evidenz zu behandeln und nicht nach Hören Sagen, Polemik und aus Aktionismus. Gerade bei so einem wichtigen Thema, wie der Gesundheit unserer Kinder.

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