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Zukunft der hausärztlichen Versorgung?

15. September 2021|Allgemein|

Liebe Patientinnen und Patienten,

aus aktuellem Anlass heute einige Gedanken zum Thema Erhalt der hausärztlichen Versorgung.

Im Brandenburg versorgten Hauärztinnen und Hauärzte 90 % der Patienten mit Covid 19. 4/5 aller Impfungen fanden in unseren Praxen -trotz Milliarden € für die Impfzentren- statt.
80% aller Behandlungsanlässe im Gesundheitswesen werden in der hausärztlichen Versorgung gelöst. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass Hausärztinnen und Hausärzte das Herz des Gesundheitssystems sind! Leider werden seit mehr als 15 Jahren ausschließlich die Krankenhäuser und die zuletzt auch due Gebietsärzte mit ordentlichen Zuwächsen in der Vergütung bedacht. Unser Berufsstand wurde um 15 % hinter der Inflation und der allgemeinen Einkommenssteigerung abgehängt.
Während noch vor 10-15 Jahren die Hälfte des Umsatzes einer Hausarztpraxis Gewinn vor Steuer war, so ist es heute noch ein Viertel. Gleichzeitig vervielfachten sich die Aufgaben: durch das DRG System und die kürzeren Liegezeiten im Krankenhaus -> Verlagerung von Leistungen in die Hausarztpraxis. Kein Termin beim Gebietsarzt -> Leistungsverlagerung zum Hausarzt. Pflegehilfsmittel, Hauskrankenpflege, Anträge -> ausschließlich beim Hausarzt! Im Schnitt werden wir 4,8 x / Quartal für jeden Patienten tätig. Verordnungen, Hauskrankenpflege, Nachbereitung Krankenhausaufenthalte? Machen wir alles umsonst. EKG, Blutabnahmen? Umsonst.

Schön das allen alles in unserem Gesundheitssystem zur Verfügung steht. Schade, dass es unserer Gesellschaft so wenig wert ist. Das gilt für alle Berufsgruppen die verantwortlich am Menschen arbeiten.

Wir sind am absoluten Limit unserer Leistungsfähigkeit!
Das heißt konkret: mit den immer geringer werdenden Erträgen beschäftigen wir bereits die maximal mögliche Anzahl an Mitarbeiterinnen. Damit das Hamsterrad weiter laufen kann, benötigen wir Ihre Unterstützung! Denn wir sind einige der wenigen, die überhaupt zukünftig noch versorgen werden können!
30 % der Hausärzte in Brandenburg werden in den nächsten 5 Jahren ihre Tätigkeit beenden! Nachfolger sind bei weitem nicht in annähernd ausreichender Zahl vorhanden. Dazu kommt der demographische Wandel, mehr Alte, mehr chronisch kranke Menschen, weniger Junge und Gesunde. Gegen diese absolut realistische Versorgungsnotlage, ist die Klimaveränderung in den nächsten 5 Jahren ein Kindergeburtstag! Hören Sie etwas vom Versorgungsnotstand in den Medien? Gibt es eine Greta, die „Fridays für Versorgung“ organisiert? Fragen Sie sich gern einmal selbst, von welchem Problem sie eher betroffen sein werden?

Wir können dem Versorgungsnotstand nur durch gemeinsame Anstrengungen entgegentreten. Dafür brauchen wir Ihre Mithilfe;

1. Organisation: benutzen Sie bitte unsere telefonischen Bestellmöglichkeiten für Rezepte, ebenso die Terminvergabe.

2. Solidarität: fassen Sie sich im Interesse aller Patientinnen und Patienten bitte kurz! Wir können nicht bei einem Termin alle Probleme lösen. Es ist verständlich, dass es praktisch wäre, allerdings planen wir unsere Zeit und können nicht immer Termine ausdehnen. Wenn es medizinisch notwendig ist, machen wir das natürlich, sonst brauchen wir aber immer einen Folgetermin.

3. Beteiligung: binden Sie gern die Kollegen Gebietsärzte in Ihre Versorgung ein. Auch diese Ärztinnen und Ärzte erhalten eine Vergütung für Ihre Behandlung und haben dafür eine entsprechende Leistung zu erbringen. Nur wenn Sie diese dort auch einfordern und sich nicht auf „das macht der Hausarzt“ vertrösten lassen, können wir Sie weiter versorgen. Die ständige Verlagerung weiterer Leistungen für Rheumatologen, Nephrologen, Orthopädien, Onkologen etc muss ein Ende haben. Jeder hat seinen Anteil zu leisten.

4. Verständnis: Alle Leistungen im Gesundheitswesen sind limitiert und budgetiert! Das heisst, egal was der nette Krankenkassenmitarbeiter Ihnen sagt, Ihnen steht nur das zu, was im SGB V oder im Heilmittelkatalog steht. Punkt. Keine Ausnahme. Wir müssen uns leider auch mit diesem leidigen Thema beschäftigen, da wir uns als Vertragsärzte verpflichtet haben, diese Verordnungsrichtlinien strikt einzuhalten. Tun wir das nicht, wird uns das Honorar bis zu drei Jahre (!) rückwirkend gekürzt. Wir haften für Heilmittel, Hilfsmittel, Transportscheine, Einweisungen, uvm, persönlich mit Haus und Hof. Deshalb ist es mit Nichten so, dass wir Ihnen etwas nicht gönnen, wenn wir Verordnungen prüfen oder limitieren oder ablehnen müssen. Wir haben nur keine Lust, diese für Sie zu bezahlen, da Ihre Krankenkasse dies aufgrund der einen oder anderen Richtlinie nicht tut.
Deshalb hilft es uns, wenn sie nicht mit uns, sondern mit Ihrer Krankenkasse diskutieren! Und lassen Sie sich nicht mit einer mündlichen Zusage abspeisen. Nur Schriftliches zählt! Dann können wir auch gern eigentlich Unmögliches möglich machen. Für alle Diskussionen über Verordnungen sind unsere Mitarbeiterinnen die falschen Ansprechpartner. Sie versuchen alles Mögliche umzusetzen und handeln ausschließlich nach den Anweisungen der Praxisleitung. Schonen Sie die Nerven unserer Mitarbeiterinnen, in dem Sie die Diskussionen dort führen, wo sie notwendig sind: bei den Krankenkassen!

5. Respekt! Der wichtigste Punkt von allen! Die Menschen, die vor Ihnen stehen, sind keine Maschinen! Sie haben selbst Familien und eigene Probleme, dennoch habe ich persönlich nie Menschen erlebt, die fürsorglicher und emphatischer mit Ihren Anliegen trotz maximaler Stressbelastung umgehen. Das verdient jeden Respekt. Behandeln Sie unserer Mitarbeiterinnen so, wie sie selbst behandelt werden möchten.
Ich habe persönlich die Anweisung gegeben, dass Patientinnen und Patienten, die nicht ein Mindestmaß an Anstand und Respekt im Umgang mit unseren Mitarbeiterinnen zeigen, sofort Ihre Behandlungsunterlagen erhalten und sich eine andere Hausarztpraxis suchen können.
Noch vor fünf Jahren hätte ich nicht gedacht, einmal solche Zeilen schreiben zu müssen, aber nicht nur Rettungskräften und Polizei wird von einigen Mitmenschen kein Respekt mehr entgegen gebracht, auch in unserer Praxis nehmen die Übergriffe zu.
Ich werde hier konsequent eine Null-Toleranz-Politik durchführen! Jeder hat einmal einen schlechten Tag, aber Alles hat seine Grenzen und wer sich nicht im Zaum hat und meint bei uns am Tresen seine Wut und seinen Frust ablassen zu müssen, kann sich gleich auf die Suche nach einem neuen Hausarzt machen – und das wird nicht leichter in den nächsten Jahren.

Ich denke, wenn wir alle miteinander offen, freundlich, solidarisch und respektvoll umgehen, werden wir noch viele Jahre erfolgreich weiter für die medizinische Versorgung aller in der Region da sein können. Es braucht aber die tägliche gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten! Es ist kein Selbstläufer!

Ihre Praxisleitung

Dritte Covid 19 Impfung notwendig?

5. September 2021|Allgemein|

Nicht das erste mal in der Pandemie sind die Interessen der Vertreterinnen und Vertreter der Politik nicht kongruent mit medizinisch wissenschaftlichen Daten.
Obwohl sich die Politik immer wieder bemüht zu behaupten, man richte sich streng nach den Erkenntnissen der Wissenschaft, sieht es in der Realität fundamental anders aus.
Was wissen wir zum Thema Notwendigkeit dritte Covid 19 Impfung?

1. alle zugelassenen Covid 19 Impfstoffe haben eine gute Schutzwirkung bezüglich der Verhinderung schwerer Krankheitsverläufe, Hospitalisierungen und Tod, dazu gibt es hunderte Studien aus fast jedem Winkel der Welt, insbesondere aus Israel, Europa und den USA. Das bedeutet nicht, das relativ symptomarme Infektionen verhindert werden, hier scheinen die Vakzine aufgrund ihres neuartigen Wirkmechanismus nicht effektiv zu sein. Da das Ziel der Impfung aber primär nicht die Verhinderung asymptomatischer Infektionen, sondern die Verhinderung schwerer Verläufe und Todesfälle ist, besteht keine Einschränkung hinsichtlich der angestrebten Wirksamkeit.

2. Sowohl die Vektorimpfung (AstraZeneca, Johnson&Johnson), als auch insbesondere die m-RNA Impfung (Biontech, Moderna) sind vollständig NEUE Impfprinzipien. Niemand weiß daher, wie lange Immunität besteht und was bei einer Auffrischungsimpfung passiert. Hierzu gibt es nur Theorien. Genau wie bei einer Zulassungsstudie für jedes Medikament müsste auch hier eine große Studie angelegt werden, um die Effekte einer dritten Covid Impfung zu erforschen. Aus völlig unklaren Gründen, die vollständig außerhalb jeglicher medizinischer Ethik stehen, wird darauf verzichtet. Allein Zulassungsrechtlich kann und darf kein Medikament, insbesondere kein Impfstoff, außerhalb seiner Zulassung verabreicht werden. Beispiel: wenn ich 2 Impfungen gegen die Gürtelrose verabreiche, wie untersucht und empfohlen, kann ich nicht einfach eine dritte Impfung verabreichen, weil ich meine, dass die ersten beiden nicht ausgereicht haben. Der Impfstoff ist dafür nicht zugelassen und ich würde auf eigene Verantwortung handeln. Und dabei handelt es sich um ein erprobtes Impfkonzept, bei dem eine Auffrischung vermutlich irgendwann sinnvoll ist. Nochmal: wir wissen wenig bis gar Nichts über die Wirkdauer der Impfung und die Effekte einer dritten Impfung!
3. Die US Gesundheitsbehörden CDC und FDA sowie die britische Gesundheitsbehörde sowie das europäische Pendant die ECDC fordern übereinstimmend mehr Daten zu Sinn und Zweck einer Auffrischungsimpfung gegen Covid19. Die Politik hat leider versäumt solche Daten systematisch zu erheben und da es außerhalb der Pharmaindustrie nur die Möglichkeit öffentlicher Gelder für die Forschung gibt, ist bis auf ein paar preiswerte retrospektive Daten keine wirklich große randomisierte prospektive Studie am Laufen. Die Politik interessiert es schlichtweg nicht, da der Tenor der „dritten Impfung“ oder im wording der Herren und Damen, der „dritte Pieks“ in der Verniedlichung schon längst beschlossen ist. Zahlen und Fakten stören da nur. Die „Wissenschaft“ der Lauterbachs und Drostens wird es schon via einheitlicher Pressepräsenz richten.
Und unsere Standesvertreter machen da fleissig mit. Unsere kassenärztliche Vereinigung rät schon mal allen Pflegeheimbewohnenden ein „Impfangebot“ für eine dritte Impfung zu machen, selbstverständlich „freiwillig“ und das Ministerium für Gesundheit und die anderen Dinge in Potsdam möchte dann schon auch informiert werden, wie denn das „Impfangebot“ so angenommen wird seitens der Ärzteschaft und Pflegeheime. Man weist sogar darauf hin, das eine offizielle Empfehlung der Ständigen Impfkommission diesbezüglich noch fehle, das sei aber nicht so schlimm, denn man sei sich sehr sicher, dass diese „in den nächsten Tagen“ noch kommen werde. Da bin ich mir auch sehr sicher, wenn man das Umfallen der STIKO bei der Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche noch vor Augen hat! Nur dann muss die Glaskugel der STIKO ganz besonders gut geputzt sein. Ich bin gespannt auf die Angabe der Literaturquellen zu der erwartbaren Empfehlung. Dafür hat die Kassenärztliche Vereinigung schon mal eine Abrechnungsziffer vorbereitet (dauert sonst immer recht lange) und wenn denn was abgerechnet werden kann, werden sich schon Leute finden, die das machen.

4. was wäre sinnvoller, um die Pandemie zu bekämpfen?
Der Impfstoffmangel liegt auch hierzulande noch nicht allzu lange zurück, noch im Juli waren wir strikt in unseren Bestellungen limitiert. Erst seit knapp 6 Wochen ist ausreichend und mit dem Beginn der Sommerferien zum ersten mal zu viel Impfstoff da. Weltweit gibt es viel zu wenig Impfstoff. Große Teile dieses Planeten haben eine Impfquote unter 10 %. Bislang hat Deutschland, hat die EU nur hier nicht mehr gut gelittene Vakzine von Astra Zeneca dorthin „entsorgt“.
Was empfehlen nun echte Experten für Epidemiologie: Nicht die dritte Impfung in der westlichen Welt, sondern erste und zweite in der restlichen Welt, um die globale Ausbreitung der Pandemie und die Entstehung neuer Mutationen zu verhindern. Das wäre sinnvoll, das wäre richtig und wichtig, zumindest solange es keine validen Daten für den Sinn und Zweck einer dritten Impfung gibt.

MFA in Vollzeit ggf. Teilzeit am Standort Wandlitz gesucht

5. August 2021|Allgemein|

Stellenangebot:

Wir suchen zum 01.10.2021 ggf. früher eine MFA (m/w) in Voll- oder Teilzeit (mindestens 25 Stunden/Woche) am Standort Wandlitz.
Wir wollen unser Behandlungsangebot in der Gemeinde Wandlitz ausbauen und suchen Sie zur Verstärkung unseres Teams.
Sie sind MFA und haben idealerweise Berufserfahrung, vielleicht sogar in der Allgemeinmedizin/Inneren Medizin? DMP Schulungsqualifikationen, NÄPA, Agnes, Verah etc. nicht von Nachteil, aber keine Bedingung. Sie sind kommunikativ, teamfähig, belastbar und sind offen für Weiterentwicklung?
Wir bieten eine gut strukturierte, moderne, primärärztliche Allgemeinmedizin in einem tollen Team mit vernünftigen Arbeitsbedingungen.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung gern per e-mail: praxis.hoehne@gmail.com oder per Post.

Covid 19 Impfungen

12. Juni 2021|Allgemein|

Liebe Patientinnen und Patienten,

wir werden weiterhin die sehr erfolgreiche Kooperation mit der Gemeinde Wandlitz fortsetzen und dort Samstags (alle 14 Tage) Erst- und Zweitimpfungen (Biontech) für beide Standorte durchführen. In den Praxen werden wir, so vorhanden, ausschließlich Johnson und Johnson Impfstoff für Impfungen anbieten können.
Sie können unter www.wandlitz.de einen Termin online vereinbaren.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir -unabhängig von bestehenden oder kommenden Zulassungen- keine Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren impfen, da uns die Risiko/Nutzen Abwägung der Impfung in dieser Altersgruppe mit den vorhandenen Impfstoffen anhand der aktuellen wissenschaftlichen Informationen nicht ethisch vertretbar erscheint.

Update (05.08.21): wie Prof. Makary von der John Hopkins Medical school, Baltimore, USA in seiner Arbeit: „Makary, M.: The flimsy evidence behind the CDCs push to vaccinate children. WSJ July 19,1–4; 2021“ zeigt, ist das Risiko für gesunde Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren an Covid 19 zu versterben:
– geringer als an einer saisonalen Grippe zu versterben
– geringer als bei einem Autounfall oder beim Schwimmen zu versterben und
– geringer als durch einen Blitzschlag zu sterben.
Covid 19 ist keine Kinderkrankheit! Zum Vergleich: bei Masern liegt die Komplikationsrate bei 1:30.000 Kinder, das ist eine Kinderkrankheit, gegen die natürlich selbstverständlich geimpft werden sollte.
Die Wahrscheinlichkeit eine Herzmuskelentzündung durch die Impfung zu erleiden ist deutlich höher. Aktuell sind zwar noch keine schweren Verläufe der Herzmuskelentzündung beschrieben, allerdings gibt es auch noch keinerlei Erkenntnisse über die möglichen Langzeitfolgen.

Wer sein gesundes Kind unter 18 dennoch gern gegen Covid 19 impfen lassen möchte, findet sicher unkritische Kollegen, die dies gern tun werden.

Update: Erster Sicherheitsbericht des Paul Ehrlich Instituts (PEI) über die Impfnebenwirkung bei Kindern liegt vor: (Kommentierung zitiert aus RT.de vom 23.08.) nachzulesen beim PEI:
„Schon 113 schwere Reaktionen und ein Todesfall bei Jugendlichen
Impfempfehlung für Kinder: Offenbar mehr politisch als medizinisch motiviert
Ein besonderes Augenmerk muss nun auch den Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren gelten. In der vergangenen Woche schwenkte die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) plötzlich um: Nachdem sie wochenlang dem politischen Druck widerstanden und Impfungen für diese Altersgruppe wegen mangelnden Nutzens und eines zu hohen Risikos abgelehnt hatte, beruft sie sich nun auf eine geänderte Datenlage vor allem aus den USA und Modellierungen mit der ansteckenderen Delta-Variante. An vielen Schulen versuchen inzwischen Impfteams, schon Zwölfjährige zur Spritze zu überreden.

Doch die Besorgnis vieler Eltern erscheint auch nach den ersten Daten für Deutschland nicht unbegründet. Laut dem jüngsten Wochenbericht des RKI betrug der Anteil der doppelt Geimpften in der Altersgruppe zwölf bis 17 Jahre Mitte August etwa 1,5 Prozent. Das heißt: Von knapp vier Millionen Jugendlichen dieses Alters waren höchstens 60.000 zweimal geimpft, bis zum 31. Juli, dem letzten Stichtag für die Erfassung von Nebenwirkungen, waren es vermutlich noch viel weniger.

Bis dahin registrierte das PEI insgesamt 731 gemeldete mutmaßliche Impfnebenwirkungen bei den Zwölf- bis 17-Jährigen, darunter 116 schwerwiegende. Zu Letzteren gehören 24 Herzmuskelentzündungen, 22 bei Jungen und zwei bei Mädchen. Alle mussten in einer Klinik behandelt werden. Zudem erlitten sieben Mädchen einen anaphylaktischen Schock, der unbehandelt rasch zum Tode führen kann. Weiterhin erlitten drei Jungen und drei Mädchen Krampfanfälle und vier Mädchen eine Thrombose, von denen eine zu einer Lungenembolie führte. Ein 15-jähriger Junge starb demnach zwei Tage nach der Impfung; laut PEI war er vorerkrankt.

Würden also alle Zwölf- bis 17-Jährigen in der Bundesrepublik in den nächsten Wochen durchgeimpft, käme man am Ende – die vorhandenen Meldedaten hochgerechnet – auf bis zu etwa 1.500 junge Menschen mit Myokarditis (Herzmuskelentzündung), die immer schwerwiegend ist. Bis zu 450 Jugendliche könnten einen anaphylaktischen Schock erleiden. Zu erwarten wären zudem bis zu 400 Jugendliche mit Krampfanfällen, bis zu 260 Zwölf- bis 17-Jährige, die eine Thrombose erleiden – und bis zu 65 Todesfälle in dieser Altersgruppe. Seltenere Nebenwirkungen sind hierbei noch ausgeklammert. Und es ist, aller Voraussicht nach, nur eine Frage der Zeit, bis die Impfstoffe für noch jüngere Kinder bedingt zugelassen werden und der Druck auch auf sie steigt.“
Gleichzeitig liegt das Risiko schwer an Covid 19 zu erkranken bzw. auf eine Intensivstation zu müssen für gesunde Kinder und Jugendliche bei nahe Null (s.o.)

——- Update 04.09.21 ——-
Britische Impfkommission (JCVI) rät von genereller Impfung 12-15 Jähriger ab! Zur Begründung hieß es, die gesundheitlichen Vorteile einer Covid 19 Impfung seien in der Altersgruppe marginal, die Langzeitfolgen dagegen nicht abzuschätzen. Eigentlich der gleiche Tenor den die STIKO in Deutschland ebenfalls lange vertreten hat, bis sie vor dem politischen Druck umgefallen ist. In anderen europäischen Ländern scheint die Unabhängigkeit der Wissenschaft noch zu bestehen.

„Die Überlebensrate bei Covid-19 von Kindern unter 18 Jahren beträgt ohne medikamentöse Behandlung 99,9998%
Quelle: Centers for Disease Control and Prevention (CDC)“

Update 12.09.21

Am 11.09.21 berichtete der britische „The Guardian“ von einer Studie von
Dr. Tracy Høeg et al im Preprint (noch ohne Review):
Untersucht wurden die Impfungen bei Kindern und Jugendlichen in den USA in den ersten 6 Monaten 2021. Ergebnis: Das Risiko für gesunde männliche Kinder 12-15 für eine Herzmuskelentzündung nach Biontech Impfung liegt bei 162,2 pro 1 Million Geimpfte! Damit ist die Wahrscheinlichkeit einer solchen Impfkomplikation, die in 86% der Fälle im Krankenhaus behandelt werden muss, 4-6 x höher in dieser Gruppe, als die Wahrscheinlichkeit wegen Covid-19 in den nächsten 120 Tagen ins Krankenhaus zu kommen. Fazit: insbesondere bei 12-15 Jährigen Jungen steht der Impfschaden in keinerlei akzeptablem Verhältnis zum Nutzen. Bei älteren Jungen ebenfalls nicht (2-4x häufiger Impfschaden als Nutzen), bei Mädchen ist zumindest die Herzmuskelentzündung mit 13 auf 1 Mio Impfungen geringer auftretend.
Das diese Studie erst jetzt publiziert wird, obwohl schon flächendeckend mit einem Impfstoff, der nach wie vor nur eine Notfallzulassung hat, ein „Impfangebot“ gemacht wird, muss jeden Mediziner aufrütteln, nicht mehr alles zu glauben und alles zu machen, von dem die Politik meint, es sei gut. Wir sollten unserer Verantwortung gerecht werden, wieder ausschließlich nach medizinisch wissenschaftlicher Evidenz zu behandeln und nicht nach Hören Sagen, Polemik und aus Aktionismus. Gerade bei so einem wichtigen Thema, wie der Gesundheit unserer Kinder.

Lebenslange Immunität nach überstandener Covid 19 Infektion?

3. Juni 2021|Allgemein|

Heute erschien oben genannte Fragestellung sogar im mainstream medien Portal von t-online.

Was ist geschehen? Das RKI und die ständige Impfkommission (STIKO) empfehlen eine Impfung der Genesenen nach 6 Monaten. Auch gilt man nur bis zu diesem Zeitpunkt als „Genesener“.
Im Wissenschaftsmagazin „Nature“, das ist sozusagen der Mercedes unter den Wissenschaftsmagazinen, messbar am „impact factor“, also der Anzahl der Zitate eines Artikels, erschien am 25.05. ein Artikel zu diesem Thema. Er wurde bereits am 20.12.20 eingereicht und erst im Mai per peer review angenommen. Bis dahin wurden schon Tausende Menschen vermutlich unnütz nach durchgemachter Infektion geimpft.
Es steht nichts weiter in diesem Artikel, als, dass -bereits bei leichtem Krankheitsverlauf- bei mindestens 90 % der Personen nach 11 Monaten noch ein ausreichender Antikörpertiter – also Immunität – vorhanden ist. Mehr noch: in der methodisch hervorragenden Arbeit wurde sogar anhand von Durchflusszytometrien und Knochenmarkpunktionen nachgewiesen, dass ebenfalls 90 % der Probanden Gedächtniszellen zeigten, die auf eine lebenslange Immunität schließen lassen. Da sie vermutlich in der Tagesschau nichts davon erfahren werden, möchte ich Ihnen diese wichtige Information hier zugänglich machen. Es ist eine gute Nachricht, eine Nachricht gegen die Angst und Verunsicherung. Wenn Sie Covid 19 einmal überstanden haben, können Sie es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht noch einmal bekommen und das ganz ohne Impfung!

Keine Impfungen von gesunden Kindern und Jugendlichen gegen Covid 19

26. Mai 2021|Allgemein|

Liebe Patientinnen und Patienten,

unsere Landes- und Bundespolitik legt großen Wert auf die „zeitnahe“ Durchimpfung von Kindern- und Jugendlichen. Der fadenscheinige Hintergrund sei ein ungetrübtes Schuljahr nach den Sommerferien.

Wie ist die Faktenlage?

Kinder- und Jugendliche haben -ohne schwere Vorerkrankungen- ein äußerst geringes Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid 19 Infektion, in den allermeisten Fällen haben sie gar keine oder nur geringe Infektsymptome. Sie werden überwiegend durch Erwachsene angesteckt.
Es gibt nach wie vor nicht einen Impfstoff der in der Altersgruppe unter 16 Jahren zugelassen ist.
Es wird aktuell u.a. eine Notfallzulassung für Corminaty von Pfizer Biontech angestrebt. Die Zulassungsstudie liest sich wie folgt:
1130 Kinder und Jugendliche zwischen 12-15 Jahren wurden geimpft:
78 % hatten Nebenwirkungen, 0,9 % davon schwere Nebenwirkungen.
Würde man alle Kinder in den USA impfen, würden 330.000 Kinder eine schwere Impfnebenwirkung erleiden, in 2020 sind 279 Kinder dort an und mit Covid 19 gestorben, über 95% davon mit schweren oder schwersten Vorerkrankungen.
Ein Medikament sollte nie mehr schaden, als nutzen, das ist ganz basale Medizinethik. Bei den aktuell gegebenen Umständen ist dies bei den Covid 19 Impfungen für Kinder- und Jugendliche nicht der Fall. Covid 19 ist eben keine Kinderkrankheit wie z.B. Masern. Es ist eine Erkrankung, die ältere Menschen gefährdet.
Der positive Effekt von Impfungen gegen Kinderkrankheiten ist unbestritten. Wir führen diese täglich in unserer Praxis durch. Auch der positive Effekt von Covid19 Schutzimpfungen für Menschen mit dem Risiko für einen schweren Verlauf ist mittlerweile bereits erkennbar im Infektgeschehen. Aber Impfungen für Kinder und Jugendliche müssen absolut sicher sein. Das gilt für keinen der aktuell zugelassenen Impfstoffe in dieser Altersgruppe.
Als der Gardasil (Gebärmutterhalskrebs) Impfstoff eingeführt wurde, wurde riesige Datenmenge erhoben und bei einem Todesfall im Zusammenhang mit der Impfung über Obduktion, Metaanalysen von 5 Millionen Impfungen usw. alle Anstrengungen unternommen, mögliche Zusammenhänge zu erkennen.
Laut Sicherheitsbericht des Paul Ehrlich Instituts Stand 30.04. kam es bei Covid 19 Impfungen zu 9 Todesfällen auf eine Million Impfungen bei Astra Zenica und 21 unter Biontech. Bei den Todesfällen unter Astra ist die Kausalität glasklar belegt, bei Biontech zumindest nicht unwahrscheinlich.
Ich halte daher die Impfung gegen das Covid 19 Virus in der gegenwärtigen Infektlage und mit den verfügbaren Impfstoffen für gesunde Kinder und Jugendliche für medizinisch ethisch nicht vertretbar. Wir werden diese Impfungen daher -auch in Übereinstimmung mit vielen hausärztlichen und pädiatrischen Kolleginnen und Kollegen- NICHT in unserer Praxis durchführen.

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