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Neues aus der Praxis

Informationen für unsere Patienten

Aktuelle Beiträge

Covid 19 Erstimpfungen

12. Juni 2021|Allgemein|

Liebe Patientinnen und Patienten,

wir werden, da wir aktuell mit der Durchführung der Zweitimpfungen ausgelastet sind, bis mindestens August keine Erstimpfungen mehr durchführen.
Dies gilt für beide Standorte Wandlitz und Zehdenick.
Um Ihnen weiterhin Erstimpfungen anbieten zu können (alle Indikationen), führen wir in Kooperation mit der Gemeinde Wandlitz am nächsten Samstag, den 19.06. und vermutlich an weiteren Samstagen (abhängig von der Impfstoffbelieferung), Impftage durch.
Sie können dort (www.wandlitz.de), wenn Sie bereits bei uns Patienten sind oder Einwohner der Gemeinde Wandlitz, unter dem Unterpunkt Impftag über ein komfortables Online Tool einfach und bequem einen Termin buchen und erhalten alle weiteren Informationen zum Impfablauf dort. Dies gilt explizit auch für unsere Patientinnen und Patienten aus den Standort Zehdenick.
Alle Wartelisten etc. werden hiermit aufgelöst.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir -unabhängig von bestehenden oder kommenden Zulassungen- keine Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren impfen, da uns die Risiko/Nutzen Abwägung der Impfung in dieser Altersgruppe mit den vorhandenen Impfstoffen anhand der aktuellen wissenschaftlichen Informationen nicht ethisch vertretbar erscheint.
Wir hoffen Ihnen damit ein attraktives Impfangebot zu machen und bedanken uns bei der Gemeinde Wandlitz für die sehr professionelle und hilfreiche Organisation.
Es stehen am kommenden Samstag Termine für Impfungen mit Pfizer/Biontech, Astra Zeneca und Johnson&Johnson zur Verfügung.

Lebenslange Immunität nach überstandener Covid 19 Infektion?

3. Juni 2021|Allgemein|

Heute erschien oben genannte Fragestellung sogar im mainstream medien Portal von t-online.

Was ist geschehen? Das RKI und die ständige Impfkommission (STIKO) empfehlen eine Impfung der Genesenen nach 6 Monaten. Auch gilt man nur bis zu diesem Zeitpunkt als „Genesener“.
Im Wissenschaftsmagazin „Nature“, das ist sozusagen der Mercedes unter den Wissenschaftsmagazinen, messbar am „impact factor“, also der Anzahl der Zitate eines Artikels, erschien am 25.05. ein Artikel zu diesem Thema. Er wurde bereits am 20.12.20 eingereicht und erst im Mai per peer review angenommen. Bis dahin wurden schon Tausende Menschen vermutlich unnütz nach durchgemachter Infektion geimpft.
Es steht nichts weiter in diesem Artikel, als, dass -bereits bei leichtem Krankheitsverlauf- bei mindestens 90 % der Personen nach 11 Monaten noch ein ausreichender Antikörpertiter – also Immunität – vorhanden ist. Mehr noch: in der methodisch hervorragenden Arbeit wurde sogar anhand von Durchflusszytometrien und Knochenmarkpunktionen nachgewiesen, dass ebenfalls 90 % der Probanden Gedächtniszellen zeigten, die auf eine lebenslange Immunität schließen lassen. Da sie vermutlich in der Tagesschau nichts davon erfahren werden, möchte ich Ihnen diese wichtige Information hier zugänglich machen. Es ist eine gute Nachricht, eine Nachricht gegen die Angst und Verunsicherung. Wenn Sie Covid 19 einmal überstanden haben, können Sie es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht noch einmal bekommen und das ganz ohne Impfung!

Keine Impfungen von gesunden Kindern und Jugendlichen gegen Covid 19

26. Mai 2021|Allgemein|

Liebe Patientinnen und Patienten,

unsere Landes- und Bundespolitik legt großen Wert auf die „zeitnahe“ Durchimpfung von Kindern- und Jugendlichen. Der fadenscheinige Hintergrund sei ein ungetrübtes Schuljahr nach den Sommerferien.

Wie ist die Faktenlage?

Kinder- und Jugendliche haben -ohne schwere Vorerkrankungen- ein äußerst geringes Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid 19 Infektion, in den allermeisten Fällen haben sie gar keine oder nur geringe Infektsymptome. Sie werden überwiegend durch Erwachsene angesteckt.
Es gibt nach wie vor nicht einen Impfstoff der in der Altersgruppe unter 16 Jahren zugelassen ist.
Es wird aktuell u.a. eine Notfallzulassung für Corminaty von Pfizer Biontech angestrebt. Die Zulassungsstudie liest sich wie folgt:
1130 Kinder und Jugendliche zwischen 12-15 Jahren wurden geimpft:
78 % hatten Nebenwirkungen, 0,9 % davon schwere Nebenwirkungen.
Würde man alle Kinder in den USA impfen, würden 330.000 Kinder eine schwere Impfnebenwirkung erleiden, in 2020 sind 279 Kinder dort an und mit Covid 19 gestorben, über 95% davon mit schweren oder schwersten Vorerkrankungen.
Ein Medikament sollte nie mehr schaden, als nutzen, das ist ganz basale Medizinethik. Bei den aktuell gegebenen Umständen ist dies bei den Covid 19 Impfungen für Kinder- und Jugendliche nicht der Fall. Covid 19 ist eben keine Kinderkrankheit wie z.B. Masern. Es ist eine Erkrankung, die ältere Menschen gefährdet.
Der positive Effekt von Impfungen gegen Kinderkrankheiten ist unbestritten. Wir führen diese täglich in unserer Praxis durch. Auch der positive Effekt von Covid19 Schutzimpfungen für Menschen mit dem Risiko für einen schweren Verlauf ist mittlerweile bereits erkennbar im Infektgeschehen. Aber Impfungen für Kinder und Jugendliche müssen absolut sicher sein. Das gilt für keinen der aktuell zugelassenen Impfstoffe in dieser Altersgruppe.
Als der Gardasil (Gebärmutterhalskrebs) Impfstoff eingeführt wurde, wurde riesige Datenmenge erhoben und bei einem Todesfall im Zusammenhang mit der Impfung über Obduktion, Metaanalysen von 5 Millionen Impfungen usw. alle Anstrengungen unternommen, mögliche Zusammenhänge zu erkennen.
Laut Sicherheitsbericht des Paul Ehrlich Instituts Stand 30.04. kam es bei Covid 19 Impfungen zu 9 Todesfällen auf eine Million Impfungen bei Astra Zenica und 21 unter Biontech. Bei den Todesfällen unter Astra ist die Kausalität glasklar belegt, bei Biontech zumindest nicht unwahrscheinlich.
Ich halte daher die Impfung gegen das Covid 19 Virus in der gegenwärtigen Infektlage und mit den verfügbaren Impfstoffen für gesunde Kinder und Jugendliche für medizinisch ethisch nicht vertretbar. Wir werden diese Impfungen daher -auch in Übereinstimmung mit vielen hausärztlichen und pädiatrischen Kolleginnen und Kollegen- NICHT in unserer Praxis durchführen.

Ihre ärztliche Leitung

„Digitaler Impfausweis“ auf „Papier“

26. Mai 2021|Allgemein|

Liebe Patientinnen und Patienten,

der nächste bunte Hund wird von unseren Politikern im Pandemie und Wahljahr 2021 durchs Dorf getrieben!

Nun soll ein „digitaler Impfausweis“ auf „Papier“ Ende Mai (26.05.) ausgerufen werden, der schon zum 01.06.21 ausgestellt werden soll, damit doch noch die Urlaubssaison beginnen kann. Wie dies ausserhalb von Hogwart umzusetzen ist, bleibt eines der vielen Geheimnisse des Bankkaufmanns Jens Spahn.

Wir werden diesen zusätzlichen Aufwand NICHT leisten können. Unsere Kapazitäten sind bereits mit der Organisation, Dokumentation und Durchführung der Impfungen zusätzlich zu allen anderen Aufgaben restlos erschöpft. Die Überführung von Zahlen und Daten in eine elektronische Maske ist keine zwingend ärztliche oder medizinische Aufgabe. Dies kann ebenso effektiv von einer Behörde, z.B. einer Meldestelle, übernommen werden.
Hier müssten ja mit dem Ende der dritten Welle und einer Inzidenz unter 50 Kapazitäten frei werden.

In unserer Praxis ist das nicht zu machen. Sollten diese „digitalen Impfausweise“ auf „Papier“ zur Pflicht werden, um impfen zu können, müssen wir leider aus dem Covid19 Impfen zurücktreten. Als Ärztinnen und Ärzte sehen wir unsere Aufgabe in der medizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten und nicht als Dokumentare für die Wiedererlangung der eigentlichen nicht zu beschränkenden Grundrechte.

Wir bitten von Anfragen sowohl telefonisch, als auch per E-mail, als auch persönlich bezüglich der Ausstellung dieses „digitalen Impfausweises“ aus „Papier“ abzusehen, damit wir Sie weiterhin – und auch morgen noch – medizinisch versorgen können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihre Praxisleitung

Covid 19 Impfung in der Praxis

28. April 2021|Allgemein|

Liebe Patientinnen und Patienten,

Wir leben in schwierigen Zeiten! Wir impfen gegen Covid 19 in beiden Praxisstandorten, jedoch NUR mit den zur Verfügung stehenden (wenigen) Impfdosen.
Wir sind weder für die Impfstoffbeschaffung zuständig noch können wir über die Art des lieferfähigen Impfstoffes entscheiden. Wir würden gern jeden Impfwilligen und jede Impfwillige impfen, können aber keinen Impfstoff herbeizaubern. Es gibt eine Interessentenliste, die wir nach Verfügbarkeit von Impfstoffen abarbeiten. Wir rufen Sie für einen Termin an.

Bitte rufen Sie NICHT uns an, wenn Sie schon auf der Liste stehen! Aufnahme auf die Liste gern auch per E-mail.

Wir können kaum andere Telefonate annehmen, weil es nur noch Impfanfragen gibt. Es ist aber wichtig, dass wir erreichbar bleiben, damit wir weiterhin auch außerhalb von Covid 19 Impfungen medizinisch versorgen können.

Noch ein Hinweis in eigenen Sache: Unsere Praxismitarbeiterinnen arbeiten intensiv, engagiert und oft noch nach Feierabend an der Organisation der Impfungen in unserer Praxis, die wir im Gegensatz zu den Impfzentren, zusätzlich zu unserer normalen Versorgung anbieten.

Sie verdienen damit meinen maximalen Respekt.

Dies erwarte ich mir auch von dem Miteinander im Umgang in der Praxis.
Wer diese einfachen Spielregeln nicht einhalten kann oder wem das alles zu lange dauert, der möge sich bitte gern an die 116/117 wenden, die Impfzentren sind ja weiterhin vorhanden.

Wir kommen nur miteinander durch diese Krise, gegeneinander wird es sehr schwierig. In diesem Sinne.

Ihr Stefan Höhne, Praxisleitung

Erkrankungsbedingte Veränderungen der Praxiszeiten!

14. Januar 2021|Allgemein|

Liebe Patientinnen und Patienten,

Leider hat es uns auch erwischt! Aufgrund einigen Erkrankungen in unserem Team müssen wir den Standort Zehdenick bis einschließlich 21.01. schließen. Die Kollegen Staufenbiel und Frau Dr. Etzold haben kurzfristig ihre Strukturen umorganisiert, so dass Sie im Notfall ihre Versorgung übernehmen können. Da dies in der aktuellen Situation eine absolute Überlastung aller Beteiligten ist, bitten wir Anliegen, die sich zurückstellen lassen, bis wir wieder da sind, nicht in dieser Zeit zu klären, z.B. wenn ihre Medikamente noch bis nach dem 21.01. reichen.
Am Standort Wandlitz haben wir (noch) geöffnet, allerdings sind dort auch nur wenige Mitarbeiterinnen verblieben, deshalb fällt am Donnerstag den 14.01. die Nachmittagssprechstunde, sowie Freitag den 15.01. die Privatsprechstunde aus. So alles gut geht, werden wir in der kommenden Woche dort im Normalbetrieb arbeiten können.
Wir hoffen sehr, dass alle Mitarbeiterinnen wieder vollständig genesen, denn dass ist das Wichtigste in dieser Zeit!

Stefan Höhne

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